Sitzen als Volkskrankheit

November 5, 2015

 

In welchem Ausmaß das Sitzen jedoch den ganzen Körper, speziell die Organe und die Gefäße schädigt, ist vielen noch nicht bewusst. Wissenschaftler behaupten deshalb, sitzen ist das neue Rauchen unserer Generation.

 

Unser Körper und Organismus ist auf ein Leben in Bewegung ausgerichtet, nicht aber tägliches Sitzen, das bereits als Säugling im Kinderhochstuhl beginnt.

Eine über 14 Jahre laufende Studie mit 120.000 beteiligten Personen zeigt deutlich auf, welche schädlichen Auswirkungen der Bewegungsmangel auf unseren Organismus hat:

Das geschieht in unserem Körper, sobald wir uns hinsetzen:

 

Das geschieht in unserem Körper, sobald wir uns hinsetzen:

 

  1. Min 1: Sobald wir uns hinsetzen sind fast alle unsere Muskeln inaktiv und verbrennen pro Stunde nur noch ca. 60 Kcal

  2. Min 180: Unsere Blutgefäße haben nur noch 50 % von Ihrem Durchmesser und begünstigen somit Bluthochdruck

  3. Wer 2 Wochen für 6 Std. am Tag sitzt, hat deutlich erhöhte LDL Werte (schlechtes Cholesterin), baut durch die Inaktivität Muskulatur ab und versorgt seine Organe nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff.

  4. Die Knochendichte geht durch den fehlenden Druck zurück

  5. Diabetisrisiko steigt: Muskeln, die sich nicht bewegen sprechen weniger auf Insulin an, die Bauchspeicheldrüse muss deshalb vermehrt Insulin produzieren. Diabetes ist dann die Folge.

 

Studien haben gezeigt:

 

die Folgen von langem Sitzen können ebenso wenig wie die Folgen vom Rauchen wegtrainiert werden

 

  1. Erwachsene in Deutschland sitzen 7.5 Std im Schnitt pro Tag  (amerikanische Studien zeigen 9.5 Std)

  2. Jugendliche bis zu 9 Std pro Tag

  3. Unsere Gefahr an Herz-Kreislauferkrankungen zu erkranken steigt mit jeder Stunde, die wir sitzen und das unabhängig davon, ob wir im Anschluss für einen sportlichen Ausgleich sorgen.

  4. viel sitzen erhöht das Risiko an Darm- und Brustkrebs zu erkranken um 10%

  5. Hirnleistung wird reduziert: Meist sitzen wir, um mit unserem Hirn produktiv zu sein. Genau das Gegenteil ist jedoch beim Sitzen der Fall. Durch den Mangel an Durchblutung fehlt es dem Hirn an Sauerstoff. Bei langem Sitzen verlangsamt sich alles, auch die Hirnfunktion.

  6. Osteoporose: Knochen benötigen Druck um Substanz aufzubauen. Sitzen wir, fehlt der Druck im Unterkörper, den wir beim Stehen durch unser Gewicht auf die Knochen ausüben würden.

  7. Stresshormone werden vermindert abgebaut.

 

Wer mehr sitzt, ist unzufriedener, wer unzufrieden ist, sitzt mehr!

 

Es ist erwiesen, dass wir mit Sport nicht die Folgen vom Rauchen ausgleichen können. Das Gleiche gilt für das Sitzen. Nur weil du dich abends noch bewegst, machst du damit nicht die Schäden der letzten inaktiven Stunden wieder wett.

 

Es gibt aber auch gute Nachrichten, ab 5 Minuten, die du im Stehen verbringst, kannst du den negativen Auswirkungen vom Sitzen bereits entgegenwirken.

 

Ken Klein - PT-Movement - Personal Training Bad Homburg

 

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